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Mit Mind-Maps Themen für Beiträge finden

Jeder Ast der Mind-Map zeichnet einen Gedankengang nach und kann weiter untergliedert werden.

Egal ob man für eine Kundenzeitung, ein Magazin, einen Blog oder sonstiges Medium schreibt – es ist oft nicht einfach geeignete Themen zu finden. Eine sehr viel versprechende Möglichkeit um Themen zu sammeln und einzugrenzen bietet eine sogenannte Mind-Map.

Mit dieser Technik lassen sich nicht nur Ideen finden, sondern auch komplizierte Abläufe übersichtlich darstellen oder Aufgaben visualisieren und ordnen. Mind-Maps werden auch Gedankenkarten genannt und funktionieren nach dem Prinzip der Assoziation. Begriffe werden in unserem Gehirn miteinander in Verbindung gebracht. Wenn wir an etwas denken, fallen uns automatisch Dinge ein, die wir damit verbinden. Genau diese Begriffe werden auf einer Mind-Map festgehalten – es werden quasi unsere Gedankengänge nachgezeichnet. Diese Nachempfindung unserer Denkweise macht Mind-Maps so effektiv.

So wirds gemacht

 

Jeder Ast der Mind-Map zeichnet einen Gedankengang nach und kann weiter untergliedert werden.

Das erstellen einer Mind-Map beginnt immer mit dem Hauptbegriff. Dieser wird in die Mitte eines großen Blatt Papiers geschrieben. Hier sollte nur ein Wort stehen das möglichst konkret umschreibt worum es in ihrem Artikel gehen soll. Nun beginnt man damit rund um dieses Wort möglichst viele Begriffe zu schreiben, die damit in Zusammenhang stehen. Diese sogenannten Schlüsselbegriffe werden durch Linien mit dem Hauptbegriff verbunden. Wurde der Hauptbegriff nicht zu allgemein gewählt, finden sich möglicherweise darunter schon erste Themenansätze. Von den Schlüsselwörtern ausgehend können nun immer weitere Verzweigungen gebildet werden. Meist entdeckt man beim Arbeitsprozess gleich mehrere Themengebiete. Hat man sich für ein Thema entschieden, das ausgearbeitet werden soll, kann dieses auf einer neuen Mind-Map als Hauptbegriff dienen und dort weiter untergliedert und strukturiert werden.

Gestaltung der Mind-Map

Für eine bessere Übersichtlichkeit sollte für jeden Hauptzweig eine eigene Farbe verwendet werden. Zeichen und Symbole sorgen für eine schnelle Orientierung, weil das Gehirn sie schneller erkennt und verarbeitet als Buchstaben.
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Mind-Map-Software. Der Vorteil daran ist, dass man nicht auf ein Blatt Papier beschränkt ist und so die Mind-Map immer weiter wachsen kann. Die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten sind bei einer handgefertigten Mind-Map wiederum größer.

Egal womit die Gedankenkarte erstellt wird, Mind-Mapping ist eine schnelle, effiziente Technik den Prozess des Nachdenkens auf Papier zu bringen. Auch wenn man sich längere Zeit keine Gedanken über das Thema macht, bleibt die Mind-Map nachvollziehbar. Oft ergeben sich nach einer längeren Pause ganz neue Sichtweisen mit der sie weiter ausgestaltet werden kann.

Linktipps

FreeMind: Mind-Mapping-Freeware für Windows: http://freemind.softonic.de/
und Mac: http://freemind.softonic.de/mac

TinkBuzan: Mind-Mapping-Software für Mac, Windows, ipad und iphone http://www.thinkbuzan.com/uk/index/ea8e35ed