100-mal Mitarbeiterinformation
4. Juli 2011
Regeln für Ihre Mitarbeiterzeitung
4. Juli 2011

Mitarbeiterzeitung auch für mittlere Unternehmen

Eine gute Mitarbeiterzeitung ist keine Frage der Betriebsgröße. Es gibt Organisation von knapp hundert Mitarbeitern, die sich ein solches Instrument leisten.

Denn eine Mitarbeiterzeitung unterstützt die interne Kommunikation optimal. Mitarbeiter sind die engste Bezugsgruppe eines Unternehmens – ihre wichtigste Öffentlichkeit. „PR begins at home“ sagt ein alter Grundsatz – und danach sollten Sie auch handeln.

Tipps für Ihre Mitarbeiterzeitung

W&H intern – die Mitarbeiterzeitung des W&H Dentalwerks

 

  • Mitarbeiter: Bei einer Mitarbeiterzeitung soll der inhaltliche Schwerpunkt auch tatsächlich bei den „Mitarbeitern“ liegen und nicht das Mitteilungsorgan der Geschäftsführung sein.
  • Informationen: Wer für die Mitarbeiterzeitung redaktionell verantwortlich ist, muss in den hausinternen Informationsfluss eingebunden sein. Regelmäßige Treffen sind dafür die Voraussetzung. Externe Dienstleister, Journalisten und PR-Berater sind das Ohr und Sprachrohr des Betriebes und müssen entsprechend umfangreich gebrieft und informiert werden.
  • Dienstleister: Für Layout, Gestaltung und Redaktion braucht man entweder Profis oder hauseigene verborgene Genies, die professionell gestalten, recherchieren, schreiben und produzieren können. Eine Mitarbeiterzeitung steht in ihrer Akzeptanz und Wahrnehmung gewissermaßen auch in Konkurrenz zu allen anderen Printmedien.
  • Gestaltung: Eine Mitarbeiterzeitung befindet sich im Wettstreit mit allen anderen professionellen Medien. Wahrnehmung und Lesegewohnheiten sind davon bestimmt. Daher sollte man für das Layout, die Gestaltung und den Druck unbedingt Fachleute und Spezialisten einsetzen.
  • Lesefutter: Die Mitarbeiterzeitung muss journalistisch gemacht werden. Der Schreibstil soll flott, klar und griffig sein, denn fade Artikel lesen die Leute nicht. Nutzen Sie die unterschiedlichen journalistischen Möglichkeiten. Diese sind: Bericht und Meldung, Portrait und Interview, Kurznachricht, Kommentar und Glosse. Aber auch interne Personalia wie Geburtstage, Jubiläen, Hochzeiten oder auch sportliche Leistungen dürfen in Mitarbeiterzeitungen nicht fehlen.
  • Mitarbeit von Mitarbeitern: Es ist durchaus wünschenswert, dass Mitarbeiter Artikel, Berichte, Bilder und Fotos beisteuern. Sinnvoll ist es, eine Interaktion anzubieten. Die Belegschaft soll auch Rückmeldungen geben können beispielsweise übers Intranet, Leserbriefe oder einfach bei Preisausschreiben und dergleichen.
  • Fotos: Ein Foto sagt mehr als tausend Worte. Diese Regel gilt auch bei der Mitarbeiterzeitung. Daher sollte mit Fotos, Bildern und Graphiken nicht gespart werden. Fotos bringen zudem eine emotionale Komponente ins Blatt.
  • Erscheinungsweise: Die Mitarbeiterzeitung sollte in regelmäßigen Abständen erscheinen – ob monatlich oder vierteljährlich. Längere Abstände sollen vermieden werden, da ansonsten die Geschichten und Informationen alt und abgestanden sind. Aktualität und Neuigkeiten sind auch bei einer Mitarbeiterzeitung ein wichtiges Thema.
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